Selenskyj bietet Nato verstärkte Kooperation bei Drohnen an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj rät den Nato-Alliierten zu schnelleren Vorbereitungen auf eine Kriegsführung mit und gegen Drohnen. Zugleich rief er auf dem Rüstungsforum der Nato beim Gipfeltreffen in Ankara dazu auf, sich an einer Initiative zur gemeinsamen Produktion unbemannter Systeme zu beteiligen.
Drohnen und die Technologie der Kampfführung auf Entfernung bedeuteten einen revolutionären Wandel in der Kriegstechnik, sagte er. Ukrainische Rüstungsunternehmen zählten dabei nun zu den stärksten in Europa und hätten sich im modernen Krieg bewährt.
Die Ukraine "eliminieren", so sagte er, jeden Monat rund 30.000 russische Soldaten. "Allein im Juni wurden fast 28.000 russische Soldaten eliminiert, und wir haben für jeden einzelnen von ihnen eine Videoaufzeichnung als Beweis. Die überwiegende Mehrheit wurde von Drohnen getroffen", so Selenskyj.
Er sagte: "Erst gestern durchbrachen ukrainische Drohnen die russischen Verteidigungslinien und griffen eine russische Ölraffinerie in Sibirien an."
Auch habe sein Land Fähigkeiten zur Abwehr unbemannter Waffensysteme ausgebaut und die Quote bei der Zerstörung russischer Drohnen des Typs Shahed auf 90 Prozent gesteigert. Er sagte: "Das bedeutet, dass jede Woche Tausende russischer Angriffsdrohnen abgeschossen werden."/cn/DP/jha
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