Wiener Börse - ATX behauptet bei 6.565,51 Punkten / Uneinheitliches internationales Umfeld
Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag mit behaupteter Tendenz beendet. Der heimische Leitindex ATX konnte die Verlaufsverluste am Nachmittag wettmachen und schloss marginal um 0,01 Prozent leichter bei 6.565,51 Punkten. Für den ATX Prime ging es geringfügig um 0,03 Prozent auf 3.226,80 Zähler nach unten.
Die europäischen Leitbörsen fanden zu Wochenbeginn keine einheitliche Richtung. Die US-Aktienmärkte starteten nach dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende ebenfalls uneinheitlich in die neue Handelswoche.
Die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen blieb zu Wochenbeginn dünn. In den Fokus rückten am Nachmittag aktuelle US-Wirtschaftsdaten: Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich im Juni etwas eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts for Supply Management (ISM) fiel um 0,5 Punkte auf 54,0 Punkte. Volkswirte hatten im Schnitt diesen Rückgang erwartet. Damit liegt der Indikator aber weiter über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.
Finanzmarktexperten bewerten die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum erneut positiver, war am Vormittag bekannt geworden. Der von Sentix erhobene Konjunkturindikator legte im Juli um 10,3 Punkte auf minus 3,1 Punkte zu, wie das Analyse-Institut mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf minus 10,0 Punkte gerechnet. Ein starker Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs hat die Erzeugerpreise in der Eurozone weiter nach oben getrieben, wurde ferner bekannt.
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