dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 03.07.2026 - 15.15 Uhr
ROUNDUP: Rheinmetall erwartet Einbußen nach Absage von Fregatte F126
DÜSSELDORF - Der Rüstungskonzern Rheinmetall erwartet
nach der Stornierung des Programms für die Fregatte F126 Einbußen.
So könnte der Umsatz im laufenden Jahr dadurch bis zu 300 Millionen
Euro weniger betragen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend
mit. Im zweiten Quartal habe Rheinmetall hingegen sein
Umsatzwachstum deutlich beschleunigt, es dürfte über 60 Prozent
liegen, hieß es weiter.
Renk baut Marine-Geschäft mit Übernahme aus
AUGSBURG - Der Getriebehersteller Renk verstärkt sich
im Marinegeschäft. Dazu übernimmt das Unternehmen den britischen
Hersteller David Brown Defence, wie Renk am Freitag in Augsburg
mitteilte. Finanzielle Details nannte der Konzern nicht. Zuvor hatte
die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass die Bewertung bei
200 bis 250 Millionen US-Dollar liegen könnte.
Vossloh erhält Aufträge aus China
WERDOHL - Vossloh hat zwei Aufträge für
Bahn-Neubaustrecken in der Provinz Shandong im Osten Chinas
gewonnen. Das Unternehmen werde dabei
Hochgeschwindigkeitsverbindungen mit Befestigungssystemen
ausstatten, teilte Vossloh am Freitag in Werdohl mit. Die
Lieferungen sollen 2027 beginnen, die Produktion erfolge im
chinesischen Werk Kunshan. Den Auftragswert bezifferte der
Bahntechnikkonzern auf rund 60 Millionen Euro.
Nvidia & Co: USA dominieren Börsen - Deutschland fällt ab
FRANKFURT - Die USA dominieren mit dem KI-Boom die Riege der
wertvollsten Börsenkonzerne der Welt - und Deutschland fällt zurück.
Nur Siemens schafft es nach einer Studie der
Beratungsgesellschaft EY in die Liste der Top 100 der teuersten
Börsenunternehmen. Der Münchner Dax-Konzern landet auf
Platz 72. Zu Jahresbeginn waren auch SAP und Allianz
im Ranking vertreten, sie fielen aber zum Endes des ersten
Halbjahres auf Platz 114 und 115.