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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mehrheitlich im Minus / Nach US-Arbeitsmarktbericht Zinserhöhungserwartungen etwas gesunken

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Donnerstagnachmittag mehrheitlich mit Kursverlusten gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um zwei Basispunkte auf 3,18 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 27 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,16 Prozent auf 126,84 Punkte.

Internationale Thema des Handelstages war die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes. Die US-Beschäftigtenzahl stieg im Juni deutlich schwächer als erwartet. Zudem wurde der Beschäftigungsaufbau in den beiden Vormonaten nach unten revidiert. Dies dämpfe die jüngst verstärkten Zinserhöhungserwartungen bezüglich der US-Notenbank Fed wieder etwas, hieß es im Handel. Dies unterstützte etwas die Anleihenrenditen.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,57   2,58       -0,01                        6
5 Jahre     2,76   2,75        0,01                       13
10 Jahre    3,18   3,16        0,02                       27
30 Jahre    3,79   3,77        0,02                       30

ste/sto

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