ROUNDUP: Muss Google eine Milliardenstrafe zahlen? EU-Urteil erwartet
Vor dem höchsten europäischen Gericht geht es
heute um eine EU-Wettbewerbsstrafe gegen Google
Android wird bei Google entwickelt und ist für Geräte-Hersteller kostenlos. Allerdings mussten Hersteller, die eine Lizenz für Googles App-Store haben wollten, immer gleich ein Paket aus Google-Apps installieren, darunter den Browser Chrome und die Google-Suche. Die EU-Kommission, die für die Einhaltung von Wettbewerbsregeln in der EU zuständig ist, sah unter anderem darin einen Verstoß.
Die Brüsseler Behörde kritisierte darüber hinaus eine Vereinbarung, nach der Anbieter von Geräten mit Google-Diensten keine Smartphones mit alternativen, nicht von Google genehmigten Android-Versionen verkaufen durften.
Niederlage für Google in erster Instanz
Google hatte gegen die Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter geklagt
und vor dem EU-Gericht in erster Instanz bereits eine Schlappe
erlitten: Die Luxemburger Richterinnen und Richter senkten den
Betrag des Bußgelds in ihrem Urteil von 2022 lediglich auf 4,125
Milliarden Euro. Dagegen legten das Unternehmen und sein
Mutterkonzern Alphabet
Google steht immer wieder wegen seiner Geschäftspraktiken vor
Gericht. Erst am Mittwoch fiel in Schweden ein Urteil, dass der
Tech-Riese der Klarna-Tochter
ISIN US02079K3059 US02079K1079 GB00BMHVL512
AXC0043 2026-07-02/07:35
Relevante Links: Klarna Group plc, Alphabet Inc., Alphabet Inc.