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Kommissionsmitglied betont Handlungsbedarf bei Pensionsberechnung

Ökonom und Mitglied der Rentenkommission Peter Bofinger hat den seiner Ansicht nach bestehenden Handlungsbedarf bei der Berechnung der Beamtenpension betont. "Es gibt die Tendenz, dass man die Leute im letzten Jahr noch mal schnell befördert, damit sie eine schöne Pension kriegen", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Deshalb haben wir den Vorschlag gemacht, bei Beamten künftig die letzten fünf bis zehn Jahre vor der Pension für die Höhe zu berücksichtigen."

In den Vorschlägen der Rentenkommission heißt es dazu: "Die Kommission plädiert zudem für eine Verlängerung der Wartezeit für die Versorgung aus dem letzten Amt von derzeit zwei Jahren auf fünf bis zehn Jahre. Im Vergleich zum Rentenrecht, bei dem die Rentenhöhe vom Entgeltverlauf während der gesamten Erwerbsbiografie abhängt, erscheint diese Regelung als besonders begünstigend."

Kanzler und Arbeitsministerin wollen Konzept komplett umsetzen

Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hatte am Dienstag ein Gesamtkonzept mit 33 Vorschlägen für einen tiefgreifenden Umbau der Altersvorsorge vorgestellt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) wollen es komplett umsetzen. Zur Rentenkommission gehören zehn Wissenschaftler und drei Vertreter der Koalitionsparteien CDU, CSU und SPD./asn/DP/zb

AXC0049 2026-06-28/12:57

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