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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel uneinheitlich / Neue Nahost-Spannungen belasten Kurse nicht

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Freitagnachmittag uneinheitlich gezeigt. Dabei war wie im europäischen Umfeld war eine leichte Versteilerung der Zinskurve zu sehen. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg um einen Basispunkt auf 3,12 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 27 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,17 Prozent auf 127,47 Punkte.

Auf Wochensicht gingen die Renditen am Rentenmarkt spürbar zurück, nachdem rückläufige Ölpreise auch die Inflations- und Zinssorgen dämpften. Zuletzt haben sich die Spannungen im Nahen Osten aber wieder verstärkt. Ein mutmaßlich iranischer Drohnenangriff auf ein Frachtschiff in der Straße von Hormuz stellt das Rahmenabkommen zwischen Washington und Teheran zur Beendigung des Kriegs und Wiederöffnung der Meerenge auf die Probe. Der Vorfall vor der Küste des Oman ereignete sich wenige Stunden, nachdem Irans Revolutionsgarden gewarnt hatten, dass Durchfahrten nur auf von Teheran festgelegten Routen sicher seien.

Die Ausschläge am Anleihemarkt hielten sich aber in Grenzen. Schließlich erklärte US-Präsident Donald Trump am späten Donnerstag, dass die Meerenge offen sei. Die Ölpreise gaben ihre vorherigen Preisaufschläge teilweise wieder ab.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,56   2,59       -0,03                        5
5 Jahre     2,73   2,74       -0,01                       15
10 Jahre    3,12   3,11        0,01                       27
30 Jahre    3,71   3,69        0,02                       30

spa/sto

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