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AKTIE IM FOKUS: Enttäuschender US-Vergütungsvorschlag belastet FMC und Davita

Enttäuschende Nachrichten zu Dialysevergütungen in den USA haben am Donnerstag den Kurs des Blutwäschespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) unter Druck gesetzt. Die Aktie gab zeitweise fast sieben Prozent nach und verlor zuletzt noch 4,4 Prozent auf 40,27 Euro, nachdem sie tags zuvor noch ein Hoch seit November markiert hatte.

Auslöser der Gewinnmitnahmen war die Mitteilung, dass in den USA ein erster Vorschlag für die künftige Vergütung von Behandlungen bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz veröffentlicht worden war. Dieser war laut Graham Doyle von der Schweizer Großbank UBS unerwartet schlecht ausgefallen. Im vorbörslichen US-Handel litten auch die Aktien von Davita mit 6 Prozent Minus darunter.

Die vorgeschlagene Erhöhung um 1,1 Prozentpunkte liege deutlich unter den Vorjahren und sei nur etwa die Hälfte dessen, was sich Investoren erhofft hätten, schrieb der Experte. Der Vorschlag sehe zudem vor, die für die Behandlung der Patienten wichtigen Phospatbinder in die Gesamtvergütung einzubeziehen - hier sei zumindest noch eine Herausnahme aus dem Paket um ein weiteres Jahr erwartet worden.

Auch in der Vergangenheit sorgten die Dialyse-Vergütungen in den USA immer wieder für deutliche Kursausschläge bei FMC, zumal der Konzern auf seinem wichtigsten Markt mit einem mauen Behandlungswachstum zu kämpfen hat./tav/tih/nas

 ISIN  DE0005785802  US23918K1088

AXC0110 2026-06-25/10:59

Relevante Links: Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, DaVita Inc.

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