US-Stresstest: Banken kommen gut durch Krisenszenario
Die größten Banken in den USA sind nach
Einschätzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) gut für eine
schwere Rezession gerüstet. Im untersuchten Szenario verloren die
Institute zwar mehr als 708 Milliarden an Krediten, doch die
Kapitalquote verringerte sich im Mittel nur um 1,6 Prozentpunkte,
wie die Fed am Mittwochabend in Washington mitteilte. Alle 32
geprüften Banken seien über der Mindestanforderung für die
Kapitalausstattung geblieben. Die ersten Institute wie Goldman Sachs
Im Stresstest wurde eine Wirtschaftskrise simuliert, in der die Preise von Gewerbeimmobilien um 39 Prozent sanken, die Werte von Wohnimmobilien gingen um 30 Prozent nach unten. Die Arbeitslosenquote kletterte auf bis zu 10 Prozent und die Wirtschaftsleistung ging entsprechend zurück.
"Die heutigen Ergebnisse unterstreichen die Stärke des Bankensystems", sagte Fed-Vizechefin Michelle Bowman, die für die Bankenaufsicht zuständig ist. Anders als in früheren Jahren wirken sich die Stresstest-Ergebnisse diesmal nicht direkt auf die Kapitalanforderungen der Banken aus. Denn die Fed überarbeitet derzeit die Tests, um die bankenfreundlicher zu gestalten. Daher müssten die Institute nicht länger warten, um ihre Kapitalmaßnahmen bekannt zu geben./stw/zb
ISIN DE0005140008 US0605051046 US46625H1005 US38141G1040 US9497461015
AXC0290 2026-06-24/23:07
Relevante Links: Deutsche Bank AG, Bank of America Corp., Goldman Sachs Group Inc., JP Morgan Chase & Co., Wells Fargo & Company