Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit leichten Verlusten erwartet / ATX rund 0,4 Prozent tiefer indiziert - Verhandlungen von USA und Iran nehmen Fahrt auf
Die Wiener Börse dürfte am Montag trotz Einigung zwischen den USA und dem Iran auf einen Fahrplan für ein umfassendes Abkommen zur Beilegung des Krieges mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche starten. Bankenindikationen sahen den heimischen Leitindex ATX rund 40 Minuten vor Handelsbeginn um rund 0,4 Prozent tiefer. Die europäischen Leitbörsen werden zu Handelsbeginn mit leichten Gewinnen erwartet.
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein umfassendes Abkommen zur Beilegung des Kriegs nehmen Fahrt auf. Nach dem Auftakt der Gespräche auf Ebene der Verhandlungsführer in der Schweiz soll es nun unmittelbar im Anschluss die ganze Woche weitere Beratungen auf Arbeitsebene geben. Ziel sei es, bei den Gesprächen im Luxusresort Bürgenstock bei Luzern innerhalb von 60 Tagen ein "finales Abkommen" zu erreichen, teilten die Vermittler Katar und Pakistan mit. Es werde unter anderem Arbeitsgruppen zu Irans Atomprogramm und den westlichen Sanktionen geben. Es sei auch ein Gesprächskanal zwischen den Kriegsparteien eingerichtet worden, um Zwischenfälle in der Straße von Hormuz zu vermeiden, hieß es weiter. Ziel sei eine sichere Passage für Schiffe durch die für den Welthandel wichtige Meerenge.
Am Freitag war die US-Börse geschlossen und auch am Wiener Aktienmarkt hatte sich wenig getan. Mit den rückläufigen Energiepreisen verringerten sich die Inflations- und Zinssorgen. Unternehmensseitig sind zum Wochenbeginn kaum Impulse zu erwarten.
Am Freitag hatte der ATX nahezu unverändert um 0,18 Punkte höher bei 6.527,59 Zählern geschlossen.
Die größten Kursgewinner im prime market am Freitag:
Telekom Austria +5,93% 10,18 Euro EuroTeleSites +3,15% 4,58 Euro FACC +3,08% 18,08 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Freitag:
Strabag -3,67% 86,70 Euro Agrana -3,33% 11,60 Euro Immofinanz -3,08% 15,08 Euro
rst/moe
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