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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel uneinheitlich / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe fiel um einen Basispunkt auf 3,17 Prozent

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Donnerstagnachmittag uneinheitlich gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe fiel im Gegenzug um einen Basispunkt auf 3,17 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 25 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,30 Prozent auf 126,71 Punkte.

Im Blickfeld stand international unverändert die mögliche weitere Entwicklung der Leitzinsen dies- und jenseits des Atlantiks. Am Vorabend hatte die US-Notenbank die Zinsen wie erwartet unverändert belassen, jedoch die Aussicht auf ein anziehendes Zinsniveau gegeben.

Die Wirtschaft im Euroraum würde aus Sicht der EZB auch bei etwas höheren Zinsen nicht gehemmt. Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, Philip Lane, sagte in London, man ziehe verschiedene Modelle zur Bestimmung des neutralen Zinses heran, bei dem die Wirtschaft noch nicht gebremst werde. Die Obergrenze dieser Spanne sei leicht von 2,25 auf 2,50 Prozent gestiegen. Zuvor hatte sich bereits der niederländische Notenbankchef Olaf Sleijpen ähnlich geäußert.

Die EZB hat die Zinsen jüngst auf 2,25 Prozent angehoben und sich weitere Schritte nach oben offengehalten.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,68   2,65         0,03                        8
5 Jahre     2,81   2,80         0,01                       14
10 Jahre    3,17   3,18        -0,01                       25
30 Jahre    3,75   3,75         0,00                       29

ste/mik

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