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Wettbewerbsdruck: EU-Gipfel ringt um Kurs zu China

Einen Tag nach dem G7-Gipfel kommt Bundeskanzler Friedrich Merz an diesem Donnerstagabend (18.00 Uhr) mit Staats- und Regierungschefs der anderen EU-Staaten zusammen. Bei dem Gipfeltreffen in Brüssel wollen die Spitzenpolitiker unter anderem über globale wirtschaftliche Herausforderungen beraten - insbesondere darüber, wie man China begegnet.

Mit staatlicher Förderung exportiert das Land viel, kauft wenig ein und erzielt Rekordüberschüsse. Die so oftmals billigere chinesische Konkurrenz setzt Europas Industrie zu. Unter den EU-Staaten besteht weitgehende Einigkeit darüber, dass diese aktuelle wirtschaftliche Schieflage gegenüber China langfristig problematisch ist.

Selenskyj als Gast dabei

Darüber hinaus stehen Gespräche zur weiteren Unterstützung der Ukraine, zur Situation im Nahen und Mittleren Osten sowie zum neuen langfristigen EU-Haushalt auf der Agenda des zweitägigen Treffens.

Am Donnerstag empfangen die EU-Spitzen zunächst den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Es ist Selenskyjs erster Besuch in der belgischen Hauptstadt, seit sein bekanntester Gegner innerhalb der EU, der ehemalige ungarische Regierungschef Viktor Orban, im April aus dem Amt gewählt wurde. Seitdem hat Ungarns neue Regierung von Peter Magyar mehrere Vetos gegen EU-Initiativen zur Unterstützung der Ukraine aufgehoben - so konnten formelle Beitrittsverhandlungen aufgenommen sowie ein Hilfskredit in Höhe von 90 Milliarden Euro verabschiedet werden./rdz/DP/stk

AXC0014 2026-06-18/05:50

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