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G7 will Druck auf Russland erhöhen

Die USA und führende europäische Staaten haben sich beim G7-Gipfel nach Angaben aus der deutschen Delegation darauf verständigt, den Druck auf Russland weiter zu erhöhen, um zu neuen Verhandlungen über ein Ende des Angriffskriegs gegen die Ukraine zu kommen. Alle G7-Teilnehmer inklusive US-Präsident Donald Trump seien sich einig gewesen, dass sich die Lage der Ukraine auf dem Schlachtfeld deutlich verbessert habe, hieß es nach den Beratungen im französischen Évian aus deutschen Regierungskreisen. "Sie waren sich einig, dass die Unterstützung der Ukraine erhöht werden muss und dass der Druck auf Russland erhöht werden muss."

"Änderung in der Tonalität"

Neben Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nahmen an den Beratungen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sowie die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Japan teil. Die Europäer seien dabei sehr geschlossen aufgetreten, hieß es aus den Regierungskreisen. "Die Dynamik hat sich geändert, die Ukraine ist in einer Situation der Stärke. Russland kann den Krieg nicht gewinnen und Russland steht unter Druck. Insofern haben wir eine Änderung in der Tonalität festgestellt."

Europäer wollen an den Verhandlungstisch

Die USA waren bisher alleiniger Vermittler zwischen der Ukraine und Russland. Die Bemühungen Trumps und seiner Regierung um ein Ende des Krieges waren allerdings während des Krieges gegen den Iran zum Erliegen gekommen. Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen sie nun wieder in Gang bringen. Im Fall neuer Verhandlungen wollen die Europäer mit am Tisch sitzen./mfi/DP/stw

AXC0170 2026-06-16/13:43

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