dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Leichte Verluste erwartet
FRANKFURT (dpa-AFX)
AKTIEN
DEUTSCHLAND: - LEICHTE VERLUSTE - Nach dem positiven Wochenstart
zeichnen sich im Dax am Dienstag etwas tiefere Kurse
ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zweieinhalb
Stunden vor dem Xetra-Start etwa 0,2 Prozent tiefer auf 24.855
Punkte. Am Montag war er in der ersten Freude über das am Wochenende
tatsächlich finalisierte Rahmenabkommen zwischen den USA und dem
Iran zur Beilegung des Krieges zunächst auf 25.085 Punkte
angesprungen. Es fehlten aber schnell die Anschlusskäufe, da der Dax
in der Aussicht auf einen Deal bereits am Freitag stark angezogen
hatte. Mit dem Zinsentscheid der US-Notenbank und dem großen
Verfallstermin an den Terminbörsen am Freitag fällt eine
Trendprognose zunächst schwer. Wichtig für die Marktstimmung bleibt
auch der weitere Erfolg von SpaceX-Aktien nach dem
Rekord-Börsengang.
USA: - GEWINNE - Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges hat die US-Börsen am Montag beflügelt. Die konjunktursensiblen Technologiewerte zogen stark an, und der Leitindex Dow Jones Industrial erreichte ein Rekordhoch. Anleger reagierten erleichtert auf den deutlich gesunkenen Ölpreis, denn dadurch wurden vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh Inflationssorgen gelindert.
ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben
am Dienstag keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Nach der
Freude über ein Abkommen zur Beilegung des Iran-Kriegs am Vortag
prägt mehr Zurückhaltung das Geschehen. Die USA und der Iran hatten
sich nach wochenlangen Verhandlungen auf ein Rahmenabkommen
verständigt. Der japanische Leitindex Nikkei 225 legte nach dem Kurssprung am Vortag zuletzt um 0,3
Prozent zu. Die japanische Notenbank hatte den Leitzins am Morgen
wie erwartet auf den höchsten Stand seit 1995 erhöht. Der
CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an
Chinas Festlandbörsen gewann 0,1 Prozent, während der
Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um
rund 1,2 Prozent nachgab.