Österreichische Staatsanleihen legen zum Wochenstart zu / Einigung im Iran-Konflikt dämpft Inflationsängste und stützt Anleihen
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Montagnachmittag mit Kursgewinnen gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe fiel im Gegenzug um 7 Basispunkte auf 3,20 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 24 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,27 Prozent auf 126,37 Punkte.
Angetrieben wurden die Anleihenkurse von der Einigung der USA und des Iran auf eine Beilegung des Konflikts. Teil dieser Vereinbarung ist die Öffnung der Straße von Hormuz. Die Einigung ließ die Ölpreise stark fallen und dämpfte damit an den Aktien- und Anleihenmärkte die Ängste vor energiepreisgetriebener Inflation und gegensteuernden Zinserhöhungen der Notenbanken.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,65 2,71 -0,06 7 5 Jahre 2,80 2,88 -0,08 13 10 Jahre 3,20 3,27 -0,07 24 30 Jahre 3,79 3,83 -0,04 26
mik/ste