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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 15.06.2026 - 15.15 Uhr

Unicredit droht Commerzbank-Management - Orlopp gibt Kontra

FRANKFURT - Commerzbank -Chefin Bettina Orlopp gibt der Unicredit nach neuerlichen Attacken Kontra. Die jüngsten Äußerungen der Unicredit seien bemerkenswert, da sie Unruhe in einem laufenden Verfahren stifteten und die Frage aufwürfen, wie verlässlich die Angaben der Italiener seien, sagte die Managerin auf dem "Euro Finance Summit" in Frankfurt. Man sei "irritiert" über die neueste Mitteilung der Unicredit. Die Commerzbank-Aktien gerieten am Montag in einem freundlichen Marktumfeld unter Druck und büßten zuletzt 1,4 Prozent ein.

Anthropic sperrt Top-KI-Modell nach Regierungs-Anordnung

SAN FRANCISCO - Die KI-Firma Anthropic hat nach einer Anordnung der US-Regierung den Zugang zu seiner erst vor wenigen Tagen veröffentlichten Top-Software mit Künstlicher Intelligenz blockiert. Regierungsbehörden hätten Anthropic unter Verweis auf die nationale Sicherheit angewiesen, den Zugang aller Ausländer zu den KI-Modellen Fable 5 und Mythos 5 zu unterbinden, teilte das Unternehmen mit.

IPO: SpaceX-Börsendebüt macht Musk zum Billionär

NEW YORK - Elon Musk ist mit dem Rekord-Börsengang seiner Weltraumfirma SpaceX zum ersten Menschen mit einem Billionen-Vermögen geworden. Die SpaceX-Aktie debütierte mit einem Zuwachs von gut elf Prozent im Vergleich zum Ausgabepreis von 135 Dollar. Aus dem Handel ging das Papier bei 160,95 Dollar, was einen Gewinn von gut 19 Prozent bedeutete. Die Unternehmensbewertung kletterte so auf fast 2,1 Billionen Dollar.

Daimler Truck setzt auf Militärgeschäft für neues Wachstum

LEINFELDEN-ECHTERDINGEN - Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck treibt seine Aktivitäten im Verteidigungsbereich voran. Der Konzern bündelt seine weltweiten Aktivitäten unter der neuen Dachmarke Daimler Truck Defence und richtet sein Geschäft konsequent auf globales Wachstum aus, wie das Unternehmen aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart mitteilte.

ROUNDUP: Großbritannien will Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

LONDON - Die britische Regierung plant ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Das kündigte Premierminister Keir Starmer bei einer Pressekonferenz in London an. "Soziale Medien machen Kinder unglücklich", sagte der Premier. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, soziale Medien hätten Jugendlichen auch Vorteile gebracht. Ein vollständiges Verbot sei angesichts der Risiken und negativer Konsequenzen dennoch die richtige Entscheidung. "Heute ist ein großer Tag für unser Land", so Starmer.

Kreise: Allianz wohl Käufer von HSBC-Versicherungsgeschäft in Singapur

NEW YORK - Allianz darf sich Kreisen zufolge Hoffnungen auf die Übernahme des Versicherungsgeschäfts des britischen Finanzkonzerns HSBC in Singapur machen. Die Deutschen seien der wahrscheinlichste Käufer, nachdem sie mehr geboten hätten als die anderen Interessenten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Sonntag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Allianz und HSBC arbeiteten an den endgültigen Details der Vereinbarung, die in Kürze erfolgen könnte. Früheren Kreiseinformationen der Nachrichtenagentur zufolge peilte HSBC eine Bewertung von zwei Milliarden US-Dollar für das Geschäft an.

Rheinmetall sorgt sich um deutsch-französisches Panzerprojekt

BERLIN - Nach dem Aus des geplanten deutsch-französischen Kampfflugzeugs fürchtet der Rüstungskonzern Rheinmetall einen Ausstieg der Franzosen beim gemeinsamen Panzerprojekt MGCS. "Eine Gefahr ist immer da, aber es ist noch nichts entschieden", sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger der "Welt am Sonntag".

US-Regierung gibt Warner-Übernahme durch Paramount frei

WASHINGTON - Die US-Regierung hat die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers durch den Konkurrenten Paramount ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium kam zu der Einschätzung, dass der Zusammenschluss weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden werde - sowohl im TV- oder Streaming-Geschäft als auch in der Filmproduktion. Zugleich laufen noch Wettbewerbsprüfungen in mehreren Bundesstaaten sowie außerhalb der USA, unter anderem in Europa.

Nach FCAS-Flop: 100 deutsche Firmen auf Pariser Waffenmesse

PARIS - Nach dem Scheitern des Kampfjet-Projektes FCAS fordert Deutschlands Rüstungsindustrie-Verband Lehren für künftige Vorhaben. FCAS müsse man zwar abhaken, aber andere europäische Kooperationen seien weiterhin möglich, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, Hans Christoph Atzpodien, der Deutschen Presse-Agentur vor der Pariser Rüstungsmesse Eurosatory.

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Relevante Links: Allianz SE, Space Exploration Technologies Corp., Paramount Skydance Corporation, Warner Bros. Discovery, Inc., UniCredit S.p.A., Daimler Truck Holding AG, Rheinmetall AG, Commerzbank AG

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