Aktien Frankfurt: Iran-Abkommen stützt Dax - 25.000 Punkte bleiben aber Hürde
Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem
Iran für ein Ende des Krieges verlockt am Montag die Anleger zu
Aktienkäufen. Allerdings konnte der Schwung dem Dax
Für den MDax
Nach wochenlangem Hin und Her konnten sich die Kriegsparteien auf
eine Absichtserklärung einigen, die eine Verlängerung der Waffenruhe
und eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus für vorerst 60 Tage
vorsieht. Gut für die Stimmung war auch der erfolgreiche
Rekord-Börsengang des Weltraum- und KI-Konzerns SpaceX
Die Einigung zwischen den USA und dem Iran sorgte für nachgebende Ölpreise. Dies dämpfte Konjunktur- und Inflationssorgen. Vor den Zinsentscheiden wichtiger Notenbanken, darunter jener der US-Fed am Mittwoch, könnte dies perspektivisch den Handlungsdruck etwas mildern, hieß es. "Trotz dieser zweifelsohne guten Nachrichten bleiben einige Unwägbarkeiten und offene Fragen", kommentierte der Finanzanalyst Yannik Mosbach vom Bankhaus Metzler die Lage.
Im Frankfurter Aktienhandel standen die Gewinne bei Einzelwerten am
Montag auf einer breiten Basis. Anleger gaben zyklischen Werten
wieder den Vorzug vor solchen mit defensivem Charakter. Gefragt
waren etwa Aktien aus den Tourismus- und Luftfahrtbranchen: Titel
von Tui
Dagegen sorgte der mögliche Frieden im Iran bei Öl- und
Energiewerten für einen Dämpfer, wie das Minus von 1,4 Prozent bei
dem Dax-Mitglied RWE
Auch das Interesse an Rüstungswerten wurde von der Aussicht auf
Frieden im Iran gebremst. Die Rheinmetall
Auch im MDax waren mit Renk
Im Bankensektor scherten die Titel der Commerzbank
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0175 2026-06-15/15:00
Relevante Links: Space Exploration Technologies Corp., VERBIO SE, DWS Group GmbH & Co. KGaA, Airbus SE, Commerzbank AG, HENSOLDT AG, Deutsche Lufthansa AG, UniCredit S.p.A., RENK GROUP AG INH O.N., RWE AG, TUI AG, Rheinmetall AG