Aktien Frankfurt: Iran-Abkommen stützt Dax - 25.000 Punkte bleiben aber Hürde
Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem
Iran für ein Ende des Krieges verlockt am Montag die Anleger zu
Aktienkäufen. Der Schwung ließ aber etwas nach und so konnte der Dax
Für den MDax
Nach wochenlangem Hin und Her konnten sich die Kriegsparteien auf eine Absichtserklärung einigen, die eine Verlängerung der Waffenruhe und eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus vorsieht. Das bestätigten neben der US-Regierung und dem Iran auch der Vermittler Pakistan. Die Einigung soll den Grundstein für weitere Verhandlungen legen, die etwa Teherans Atomprogramm zum Thema haben.
Die Anleger nehmen die Absichten gerne zur Kenntnis, da nachgebende
Ölpreise Konjunktur- und Inflationssorgen dämpfen. Gut für die
Stimmung war auch der Rekord-Börsengang des Weltraum- und
KI-Konzerns SpaceX
"Trotz dieser zweifelsohne guten Nachrichten bleiben einige Unwägbarkeiten und offene Fragen", kommentierte am Morgen der Finanzanalyst Yannik Mosbach vom Bankhaus Metzler die Lage. "Die Verhandlungen über die Atomfrage dürften heikel werden und ein Kompromiss wahrscheinlich schwer zu finden sein", warnt auch Michael Nizard von Edmond de Rothschild Asset Management. In den Augen der Anleger sei aber zunächst die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der Öllieferungen das wichtigste Thema.
Im Frankfurter Aktienhandel standen die Gewinne bei Einzelwerten am
Montag auf einer breiten Basis. Relativ deutlich reagierten Werte
aus den Tourismus- und Luftfahrtbranchen auf die Neuigkeiten: Titel
von Tui
Im europäischen Technologiesektor blieb die Stimmung marktgerecht
gut. Allerdings scherte hier der Infineon
Dagegen sorgte der mögliche Frieden im Iran bei Öl- und
Energiewerten für einen Dämpfer, wie das Minus von 1,8 Prozent bei
dem Dax-Mitglied RWE
Auch das Interesse an Rüstungswerten wie Rheinmetall wurde von den
nachlassenden geopolitischen Sorgen gebremst. Die Rheinmetall
Im MDax gehörte DWS
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0147 2026-06-15/12:08
Relevante Links: VERBIO SE, Space Exploration Technologies Corp., DWS Group GmbH & Co. KGaA, HENSOLDT AG, Deutsche Lufthansa AG, RENK GROUP AG INH O.N., RWE AG, Airbus SE, Infineon Technologies AG, TUI AG, Rheinmetall AG, Goldman Sachs Group Inc.