APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Einigung zwischen USA und Iran - Unterschrift am Freitag
Islamabad/Teheran - Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Das teilten US-Präsident Donald Trump, das iranische Außenministerium, Irans Nationaler Sicherheitsrat und der Vermittlerstaat Pakistan jeweils in der Nacht auf Montag mit. Irans Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi kündigte im staatlichen Fernsehen ein sofortiges und dauerhaftes Ende des Krieges an. Das gelte auch für den Libanon. Nach Angaben des Libanon setzte die israelische Armee jedoch ihre Angriffe fort.
EU-Außenminister begrüßen Einigung USA-Iran für Kriegsende
Luxemburg - Die Außenminister der EU begrüßen die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Ende des Kriegs. Das angekündigte Abkommen zwischen den USA und dem Iran stelle einen "möglichen Durchbruch" dar, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas vor Beratungen der EU-Chefdiplomaten in Brüssel. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) sprach von "guten Neuigkeiten". "Offenbar ist der Deal in trockenen Tüchern", sagte sie.
Mette-Marits Sohn zu vier Jahren Haft verurteilt
Oslo - Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, ist zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Oslo befand den 29-Jährigen am Montag wegen zwei der vier ihm angelasteten Vergewaltigungen schuldig. In das Urteil flossen außerdem Gewalt gegen eine Ex-Freundin, Drohungen sowie Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung ein. Das Urteil trifft Høiby und seine Mutter in einer schwierigen Zeit: Mette-Marit wartet schwer krank auf eine Spenderlunge.
Weiterhin schnelle Ausbreitung von Ebola im Kongo
Kinshasa/Bunia/Kampala - Die kongolesischen Gesundheitsbehörden melden einen weiterhin starken Anstieg der Ebola-Fälle im Nordosten des Landes. Innerhalb von 24 Stunden sei die Zahl der Fälle um 72 auf insgesamt 782 gestiegen, berichtete das Informationsministerium des zweitgrößten afrikanischen Landes am Montag. Die Zahl der bestätigten Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um 32 auf 181. Da sich die jüngsten offiziellen Zahlen auf den 13. Juni beziehen, dürfte die Fallzahl noch höher sein.
Ikonen aus brennendem Kloster in Kiew gerettet
Kiew (Kyjiw) - Trotz Brandes auf dem Gelände des weltberühmten Höhlenklosters in Kiew bei einer neuen Welle russischer Luftangriffe auf die Ukraine sind die alten Ikonen und anderen Heiligtümer des orthodoxen Christentums nach Kirchenangaben in Sicherheit. Es sei eine rasche Rettung liturgischer Gegenstände und der Reliquien organisiert worden, teilte Metropolit Awraamij am Montag auf Facebook mit. Es gab aber vier Tote.
EU-Beitrittsgespräche mit Ukraine starten
Luxemburg - Nach dem Ende der Blockade durch Ungarn starten am heutigen Montag in Luxemburg substanzielle EU-Beitrittsgespräche mit der Ukraine und der Republik Moldau. Zwar wurden die Beitrittsverhandlungen mit Kiew formal bereits im Juni 2024 eröffnet, inhaltlich hatte die vorherige ungarische Regierung aber jeglichen Fortschritt blockiert. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) begrüßte dies ausdrücklich. "Die Annäherung ist in unserem Interesse", betonte sie.
Großbritannien will Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige
London - Die britische Regierung plant ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Das kündigte Premierminister Keir Starmer bei einer Pressekonferenz in London an. "Soziale Medien machen Kinder unglücklich", sagte der Premier. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, soziale Medien hätten Jugendlichen auch Vorteile gebracht. Ein vollständiges Verbot sei angesichts der Risiken und negativer Konsequenzen dennoch die richtige Entscheidung.
Wirtschaftsstimmung leicht verbessert
Wien - Die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs lässt die Konjunkturstimmung in Österreich weniger schlecht werden - der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator stieg im Mai zwar, blieb aber mit 1,4 Punkten im Minus. Es gebe eine Verbesserung der Konsumentenstimmung und einen "nachlassenden Pessimismus" in der Industrie, aber Konjunktursorgen am Bau und im Dienstleistungssektor nehmen weiter zu, heißt es in einer Aussendung der Bank Austria.
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red