USA-Iran-Deal: Hoffnung auf Entspannung an den Zapfsäulen
Der Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie, Christian Küchen, rechnet mit Blick auf das Abkommen zwischen den USA und dem Iran mit sinkenden Spritpreisen - es dürfte aber dauern. "Ich würde davon ausgehen, dass das ein sehr positives Zeichen ist", sagte Küchen am Morgen im RTL/ntv-"Frühstart". "Und wenn wir die Entwicklungen der letzten Wochen und Monate sehen, dann sind positive Zeichen immer auch mit sinkenden Ölpreisen beantwortet worden."
Küchen ergänzte: "Und insofern: Erwartung wird eingepreist. Ich würde davon ausgehen, dass das jetzt die Preise nach unten bringt." Er gab allerdings zu bedenken: "Da sind sehr viele Raffinerien, Ölförderanlagen beschädigt worden, wir sind gar nicht schnell wieder im "business as usual", im Vorkriegsszenario. Das heißt, das wird schon Monate mindestens dauern, bis hier wieder die normale Produktion erreicht ist."
Küchen: Die Preisspritzen haben wir gesehen
Vielleicht gehe es auch in Richtung Jahre, sagte der Hauptgeschäftsführer von Fuels und Energie. "Das wird aber natürlich nicht diese Auswirkungen haben, als wenn die komplette Straße geschlossen wäre." Küchen sagte: "Ich gehe weiter davon aus, dass wir im Vergleich zum Vorkrisenniveau noch erhöhte Preise haben werden, weil eben noch Mengen fehlen auf den Weltmärkten. Aber ich glaube, die Preisspitzen haben wir gesehen."
Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Krieges verständigt. Unterzeichnet werden soll die Vereinbarung am Freitag in der Schweiz. Sie sieht eine Verlängerung der Waffenruhe und eine Wiederöffnung der Straße von Hormus vor./cco/DP/jha
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