Flugsicherung plant Drohnenabwehr mit Telekom und Hensoldt
Für einen besseren Schutz vor Drohnen arbeitet
der Staat mit dem Rüstungselektronik-Konzern Hensoldt
Es geht um eine durch Künstliche Intelligenz (KI) gestützte Plattform, mit der Daten von Handynetz-Masten mit Abwehranlagen an Flughäfen, Kraftwerken und Bundeswehr-Standorten verbunden werden. Sensoren liefern Daten, die automatisiert ausgewertet werden. Dadurch soll ein deutschlandweites Drohnen-Luftlagebild entstehen, das die Grundlage sein soll für die Abwehr feindlicher Flugkörper. In die Plattform sollen Anwendungen anderer Hersteller integriert werden können.
Um kritische Infrastrukturen zu schützen, müssten verfügbare Kräfte gebündelt werden, zitiert die "Welt" DFS-Chef Arndt Schoenemann. Die teils gezielten Angriffe auf Flughäfen seien als "Beginn einer hybriden Kriegsführung" zu sehen, deren wirksame Bekämpfung noch an Zuständigkeitsfragen auf Bundes- und Länderebene scheitere. "Statt eines Flickenteppichs an Einrichtungen und Zuständigkeiten brauchen wir eine zentral geführte Drohnendetektion und -abwehr, bei der alle Informationen zusammenfließen."/wdw/DP/men
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AXC0179 2026-06-12/16:24
Relevante Links: Deutsche Telekom AG, HENSOLDT AG