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Devisen (Früh) - Euro knapp behauptet bei 1,1568 US-Dollar / Gemeinschaftswährung hatte bereits am Vorabend von Iran-Hoffnungen profitiert

Der Euro hat seine Kursgewinne vom Vorabend am Freitag überwiegend verteidigt. Zuletzt wurde die Europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1568 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als zum Vortagesschluss. Am Donnerstagnachmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,1537 Dollar festgesetzt.

Bereits am Donnerstagabend hatte der Euro davon profitiert, dass US-Präsident Donald Trump zuvor angekündigte Angriffe auf den Iran absagte und einmal mehr ein baldiges Rahmenabkommen zur Beilegung des Krieges in Aussicht stellte. "Wir haben gerade eine großartige Einigung im Krieg mit dem Iran erzielt", behauptete Trump im Weißen Haus. Die Dokumente sollten in Kürze fertiggestellt und vielleicht schon an diesem Wochenende in Europa unterzeichnet werden. Aus dem Iran kam jedoch prompt ein Dementi.

Konjunkturseitig steht erst am Nachmittag in den USA das Michigan-Sentiment an. Die Ökonomen der Helaba rechnen mit einer Stimmungsverbesserung der US-Konsumenten, "denn die Benzinpreise haben im Mai ihren Anstieg unterbrochen und sind gegen Ende des Monats und in der ersten Juniwoche zurückgefallen."

Auf Wochensicht legte der Euro gegenüber dem US-Dollar um knapp einen halben Cent zu, erholte sich damit aber nur teilweise von den Kursverlusten vom vergangenen Freitag. Da hatte ein robust ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht dem "Greenback" Aufwind gegeben und den Euro im Gegenzug stark belastet.

spa/rst

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