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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Kursverlusten / US-Inflationszahlen im Fokus

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Mittwochnachmittag mit Kursverlusten gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um 3 Basispunkte auf 3,32 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 26 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,13 Prozent auf 125,25 Punkte.

Zur Wochenmitte standen die publizierten US-Inflationszahlen im Fokus, bevor die EZB am morgigen Donnerstag ihre Leitzinsentscheidung bekanntgeben wird. Die anhaltende Blockade der Straße von Hormuz und die damit verbundenen Inflationsgefahren hat zuletzt die Erwartung höherer Leitzinsen geschürt. Die EZB dürfte daher an diesem Donnerstag ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte anheben.

Die Folgen des Iran-Kriegs haben die Inflation in den USA weiter angeheizt und die Jahresinflationsrate im Mai auf 4,2 Prozent getrieben. Der Anstieg lag jedoch im Rahmen der Erwartungen.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,76   2,73        0,03                        6
5 Jahre     2,93   2,90        0,03                       15
10 Jahre    3,32   3,29        0,03                       26
30 Jahre    3,86   3,85        0,01                       26

ste/spa

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