Iran: Weiter Kontakte mit USA - aber Verhandlungen stocken
Inmitten von Spekulationen über ein Ende der Verhandlungen zwischen USA und Iran betont der iranische Außenminister, dass weiter Kontakte bestehen. Die Gespräche mit den USA seien nicht abgebrochen, sagte Abbas Araghtschi dem libanesischen Sender Al-Majadin, der der Hisbollah-Miliz nahesteht, in einem Interview, das auch in iranischen Medien veröffentlicht wurde.
Es gehe in den Verhandlungen jedoch erst voran, wenn der Krieg gegen den Iran sowie im Libanon beendet sei, sagte er demnach weiter. In den vergangenen Tagen hatten iranische Medien unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet, Gespräche zwischen den Kriegsparteien seien abgebrochen worden.
US-Präsident Donald Trump hatte das zurückgewiesen. "Die Gespräche zwischen uns laufen ununterbrochen weiter, auch vor vier Tagen, vor drei Tagen, vor zwei Tagen, vor einem Tag und heute", schrieb der Republikaner am Dienstag auf seiner Plattform Truth Social.
Für weitere Verwirrung sorgen Aussagen aus dem Iran zu den schweren Angriffen auf einen Flughafen in Kuwait in der Nacht. Nach offiziellen Angaben wurden dabei ein Mensch getötet und mehr als 60 verletzt.
Irans Revolutionsgarden (IRGC) wiesen die Angriffe zunächst nicht zurück. Nachdem Kuwait infolge iranisches Diplomatenpersonal ausgewiesen hatte, dementierte ein IRGC-Sprecher am Abend laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim, Kuwait angegriffen zu haben. Vielmehr seien die Schäden dort von fehlgeleiteten US-Abfangraketen entstanden./mar/DP/zb
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