Der Rüstungskonzern Rheinmetall
verkauft wie angekündigt seine restlichen Aktivitäten
mit der Autozulieferung und der Energiewirtschaft. Mit der
Industriegruppe Aequita aus München sei ein Kaufvertrag über
vorläufig 350 Millionen Euro unterzeichnet worden, teilte der Dax
-Konzern am Mittwoch in Düsseldorf mit. Das Geschäft
soll im vierten Quartal abgeschlossen werden. Die Sparte mit den
zivilen Geschäften des Konzerns hatte im vergangenen Jahr rund 2
Milliarden Euro Umsatz gemacht. Für den nicht fortgeführten
Geschäftsbereich sei eine weitere Wertminderung von 200 Millionen
Euro zu verbuchen, hieß es. Das Geschäft steht noch unter Vorbehalt
der Zustimmung von Behörden.
Bereits 2023 und 2024 hatte Rheinmetall sein Geschäft mit Kolben
verkauft. Im Dezember vergangenen Jahres kündigte das Unternehmen
die Veräußerung des restlichen Geschäfts mit der Automobilindustrie
und für die Energiewirtschaft an. Ursprünglich hatten die
Düsseldorfer den Verkauf für das erste Quartal dieses Jahres
angepeilt. Die schlechte Lage in der Autobranche habe sich auf die
Verkaufsumstände und den Preis ausgewirkt, hieß es./men/he