Merz: Brauchen starke Präsenz an Nato-Ostflanke
Die Bundesregierung hat Rumänien nach dem Einschlag einer russischen Drohne ihre Bündnissolidarität zugesichert. Der Drohneneinschlag zeige einmal mehr Russlands Bereitschaft zur Eskalation, erklärte Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf der Plattform X. Deutschland stehe an der Seite der Nato-Verbündeten. "Der Vorfall zeigt erneut: Wir brauchen eine starke Nato-Präsenz an der Ostflanke. Wir sind bereit, das Bündnisgebiet zu verteidigen."
Eine russische Drohne hatte in der rumänischen Stadt Galati nahe der Grenze zur Ukraine ein Hochhaus getroffen. Der Einschlag löste einen Brand im zehnten Stock des Wohnblocks aus, zwei Leichtverletzte wurden vor Ort versorgt, wie das Innenministerium des EU- und Nato-Staats mitteilte.
Einigkeit als Antwort
Das Bundesverteidigungsministerium erklärte, es handele sich um "keine Lageänderung". Die Nato sei ein Verteidigungsbündnis und stehe bereit, um das Bündnisterritorium zu verteidigen, sagte ein Sprecher in Berlin. An der Ostflanke leiste die Bundeswehr kontinuierlich ihren Beitrag dazu.
Außenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte, Russlands rücksichtsloses Verhalten bedrohe die kollektive Sicherheit. Die Antwort darauf sei Einigkeit. Die Gedanken seien bei den Verletzten./sam/DP/stw
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