Wiener Börse (Eröffnung) - ATX erholt sich um 0,9 Prozent / Hoffnung auf Fortschritte im Nahen Osten - UNIQA und CPI Europe mit Zahlen
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Der ATX hat sich am Freitag vom schwächeren Vortag erholt. In der ersten halben Handelsstunde stieg der österreichische Leitindex um 0,92 Prozent auf 6.097,85 Punkte. Auf Wochensicht deutet sich für das Börsenbarometer ein Plus von 1,9 Prozent an, und auch die Mai-Bilanz dürfte mit einem Zuwachs von gut fünf Prozent sehr positiv ausfallen. Das zur Wochenmitte gesetzte Rekordhoch bei knapp 6.168 Punkten rückt wieder näher.
Für den ATX Prime ging es zum Wochenausklang um 0,88 Prozent auf 3.013,88 Zähler hinauf. Moderate Gewinne wurden zudem im europäischen Umfeld verzeichnet.
Die USA und der Iran nähern sich nach US-Angaben einer Einigung auf eine Verlängerung der Waffenruhe und weitere Verhandlungen. Bezüglich einer Absichtserklärung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Ob allerdings Präsident Donald Trump zustimmen wird, sei offen. Aus Teheran hieß es, eine vorläufige Einigung sei bisher nicht ausformuliert und dementsprechend auch nicht bestätigt.
Impulse könnten im Tagesverlauf Verbraucherpreisdaten aus Deutschland bringen, wobei Daten aus Frankreich und Spanien bereits von einem steigenden Inflationsdruck in den Euroländern gezeugt hatten. Unternehmensseitig stehen vor dem Wochenende noch UNIQA und CPI Europe mit Zahlenvorlagen im Fokus.
UNIQA verzeichnete einen Zuwachs von einem Prozent. Der Versicherer steigerte Umsatz und Gewinn, wobei die verrechneten Prämien um deutliche 14 Prozent zulegten. Den Jahresausblick bestätigte das Unternehmen. Erste-Analyst Thomas Unger bezeichnete das Zahlenwerk in einer ersten Reaktion als "solide" und verwies auf das saisonal starke Rückversicherungssegment.
CPI-Aktien stiegen um 2,5 Prozent. Der Immobilienkonzern (früher Immofinanz) hat im ersten Quartal das Konzernergebnis - nicht zuletzt aufgrund von Bewertungen - mehr als verdoppelt. Das Ergebnis stieg auf 105,5 Mio. Euro, nach 47,5 Millionen im Vorjahreszeitraum.
Unter den Schwergewichten gaben nur voest-Aktien leicht nach, während Andritz, BAWAG, OMV und Erste Group um bis zu 0,9 Prozent zulegten. EVN und VIG erholten sich um bis zu 0,7 Prozent auf die negative Reaktion auf Zahlen vom Vortag. Gesucht waren zudem erneut Porr mit plus 4,1 Prozent und AT&S mit plus 4,9 Prozent. Letztere markierten damit ein weiteres Rekordhoch.
spa/rst
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