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Wiener Börse - ATX fällt von Rekordhoch ab / Neue Angriffe im Nahen Osten lassen Ölpreise steigen - Zahlen von VIG, EVN und UBM

Die Wiener Börse ist am Donnerstag weiter von ihrem Höchststand abgefallen. Nach einem stabilen Auftakt glitten die Kurse peu à peu in die Verlustzone ab, auch Meldungen über eine bevorstehende Verlängerung der Waffenruhe im Nahen Osten sorgten nur für einen kleinen Freudensprung. Nach dem Rekordhoch zur Wochenmitte reichte dies offenbar nicht, um neue Kauflaune bei den Anlegern zu wecken. Solide Unternehmenszahlen stießen am Markt ebenfalls nur auf wenig Gegenliebe.

Zum Handelsende stand der ATX um 0,87 Prozent tiefer auf 6.042,44 Punkten. Für den ATX Prime ging es um 0,84 Prozent auf 2.987,50 Zähler hinab. Moderate Verluste wurden im europäischen Umfeld verbucht.

Inzwischen liegt der Brent-Ölpreis nach Schwankungen in beide Richtungen mit Handelsende wieder bei knapp 95 US-Dollar auf dem Niveau vom Vorabend. Die Sorge vor einer Zuspitzung im Nahen Osten nach gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran wich am Nachmittag den Hoffnungen auf eine näher rückende Einigung. Laut einem Bericht der Nachrichtenwebsite "Axios" haben sich die Konfliktparteien auf eine Grundsatzerklärung zur Verlängerung der Waffenruhe für die Dauer von 60 Tagen verständigt. US-Präsident Donald Trump müsse jedoch noch seine endgültige Zustimmung erteilen, hieß es.

spa/sto

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