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Irans Außenministerium verurteilt US-Angriffe

Das iranische Außenministerium hat die nächtlichen US-Angriffe im Landessüden scharf verurteilt. Außenamtssprecher Ismail Baghai sprach in einer Mitteilung seines Ministeriums von wiederholten Verstößen gegen die Waffenruhe. Er bekräftigte auch die Entschlossenheit seines Landes, auf die Angriffe im Rahmen des Selbstverteidigungsrechts zu reagieren.

Baghai kritisierte außerdem Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der dem Golfstaat Oman gedroht hatte. "Der Oman wird sich wie alle anderen verhalten, oder wir müssen sie in die Luft jagen. Das verstehen sie", sagte der Republikaner am Mittwoch. Trump reagierte damit auf Berichte über Gespräche zwischen dem Iran und dem Oman über eine gemeinsame Regulierung der Straße von Hormus.

Baghai sagte, der Oman habe stets eine "konstruktive, wirksame und verantwortungsvolle Rolle für Frieden und Sicherheit in der Region gespielt". Die Androhung von Gewalt sei daher ein "gefährliches Zeichen für die Normalisierung von Rechtsbruch und Machtpolitik".

Irans Streitkräfte hatten kurz nach Kriegsbeginn die Kontrolle über die für den Energiehandel wichtige Straße von Hormus übernommen. Faktisch müssen sich Reedereien mit iranischen Kontaktstellen koordinieren und dürfen anschließend nur einen Korridor nahe der iranischen Küste passieren. Dafür verlangt die iranische Führung hohe Gebühren. Völkerrechtlern zufolge verstoßen solche Gebühren gegen das Recht auf Transitpassage. Dass der Oman mit Blick auf die Meerenge ähnliche Ziele wie der Iran verfolgt, gilt als unwahrscheinlich./arb/DP/men

AXC0122 2026-05-28/10:22

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