ROUNDUP/Aktien New York: Dow auf Rekordhoch - Gesunkene Ölpreise stützen
Der Dow Jones Industrial hat am
Mittwoch seine Vortagesverluste wettgemacht und ist auf ein
Rekordhoch gestiegen. Als Antrieb erwiesen sich Hoffnungen, dass
sich die USA und der Iran einer Einigung zur vollständigen Öffnung
der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus nähern. Die
Hoffnung zeigte sich auch an den wieder gesunkenen Ölpreisen.
Sinkende Anleiherenditen stützen die Kurse ebenfalls.
Der Dow gewann zuletzt 0,6 Prozent auf 50.746 Punkte. Der ebenfalls
auf Rekordniveau notierende, marktbreite S&P 500
bewegte sich zuletzt bei 7.515 Punkten kaum vom Fleck. Dem
technologielastigen Nasdaq 100 war im frühen Handel
mit Mühe ein weiterer Höchststand gelungen, bevor leichte
Gewinnmitnahmen einsetzten. Zuletzt stand ein Minus von 0,5 Prozent
auf 29.862 Punkte zu Buche.
Stark gefragt waren Aktien von Weltraumunternehmen, die ihr Geschäft
mit Raketen, Satelliten oder Lösungen dafür machen. Der
bevorstehende Mega-Börsengang von SpaceX sorgt ebenso für Kauflaune
wie die Nachricht, dass die US-Raumfahrtbehörde Nasa dauerhaft
Menschen auf dem Mond leben lassen will und ihre Pläne dafür
vorantreibt. Mit Dutzenden Missionen sollen dafür in den kommenden
Jahren Drohnen und steuerbare Rover-Vehikel zum Erdtrabanten
gebracht werden. Alleine in diesem Jahr soll es dafür noch drei
unbemannte Missionen zum Mond geben. Die Anteilsscheine von Redwire
zogen um fast sechs Prozent an.
Dagegen brachen die Aktien von Verra Mobility um fast
73 Prozent ein. Das Mobilitätssoftware-Unternehmen hatte
bekanntgegeben, dass der Autovermieter Avis Budget
den Vertrag mit Verra gekündigt habe. Deshalb senkte das Unternehmen
sein Gewinnziel für 2026. Daraufhin stuften mehrere Analystenhäuser
die Papiere herunter.
Die Aktien von Zscaler sackten als Schlusslicht im
Nasdaq 100 um knapp 31 Prozent ab, nachdem das
Sicherheitssoftwareunternehmen einen Umsatzausblick für das vierte
Geschäftsquartal vorgelegt hatte, der hinter den Erwartungen
zurückgeblieben war. Die Analysten von Evercore stuften die Papiere
ab und verwiesen dabei auf einen Rückgang der Neukunden.
Die Titel von Axalta Coating Systems wiederum
gewannen 3,5 Prozent. Sie profitierten von Spekulationen um eine
Alternative zur Fusion mit dem Lack- und Farbenhersteller Akzo Nobel
. Akzo hatte ein Übernahmeangebot von Nippon Paint
Holdings unter Beteiligung von Sherwin-Williams
zurückgewiesen./la/jha/