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Reiche pocht in Peking auf verlässliche Rohstoff-Zugänge

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat bei ihrem China-Besuch verlässliche Zugänge zu kritischen Rohstoffen und seltenen Erden angemahnt. "Wir haben gesprochen über kritische Rohstoffe", sagte Reiche nach ersten politischen Gesprächen in Peking. Deutsche Unternehmen bräuchten den Zugang zu kritischen Mineralien und seltenen Erden, "weil die moderne Welt, moderne Technologien ohne diese Rohstoffe nicht denkbar sind".

Sie habe mit ihren Gesprächspartnern Wege ausgelotet, "Zugänge zu schaffen, auf die sich unsere Unternehmen verlassen können", so Reiche nach Treffen mit Chinas Handelsminister Wang Wentao und Zhou Haibing, einem Vizeminister der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform.

Reiche wirbt in Brüssel für balancierten Ansatz

China hatte als Folge des Handelsstreits mit den USA Ausfuhrlizenzen für sieben seltene Erden und daraus gefertigte Magnete eingeführt. Für die exportorientierte deutsche Wirtschaft ist die Abhängigkeit heikel, weil auch Unternehmen in Europa von den chinesischen Beschränkungen betroffen sind.

Mit Blick auf mögliche schärfere EU-Handelsschutzinstrumente sagte Reiche, Deutschland verfolge als Exportnation zwei Interessen. Einerseits müsse unfairem Wettbewerb mit angemessenen Instrumenten begegnet werden. Andererseits müsse der Export deutscher Unternehmen weiter möglich bleiben. "Wir werben in Brüssel also für einen balancierten Ansatz, wirksame Schutzinstrumente und gleichzeitig Offenheit für den Export", sagte Reiche./jpt/DP/zb

AXC0076 2026-05-27/09:04

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