Porr steigerte operativen Gewinn im ersten Quartal deutlich / EBIT erhöhte sich im Jahresabstand um 13,1 Prozent auf 14,3 Mio. Euro - Produktionsleistung stieg um 2,3 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro - Auftragseingang erstmals über 10 Mrd. Euro
Der heimische Baukonzern Porr sieht sich weiter auf Wachstumskurs. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich heuer im ersten Quartal um 13,1 Prozent auf 14,3 Mio. Euro, wie aus dem aktuellen Trading Statement des Unternehmens vom Mittwoch hervorgeht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg demnach gegenüber der Vorjahresperiode um nur 3 Prozent auf 66,8 Mio. Euro. Die Bauleistung wuchs um 2,3 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro.
Die Umsatzerlöse gingen um 1,5 Prozent auf 1,25 Mrd. Euro zurück und der Personalstand verringerte sich von 20.139 auf 19.939.
Auftragseingang erstmals über 10 Mrd. Euro
Der Auftragseingang floriert - die Neubestellungen legten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 1,5 Mrd. auf 1,8 Mrd. Euro zu, ein Plus von fast 15 Prozent. Der Orderbestand wuchs um 13,5 Prozent und knackte damit erstmals knapp die 10-Milliarden-Euro-Marke, wie der Konzern weiters bekanntgab.
Den Ausblick auf die Ergebnisse im Gesamtjahr 2026 bestätigte das Unternehmen: Auf Basis des hohen Auftragsbestands sowie der erwarteten Marktentwicklung geht der Vorstand den Angaben zufolge "von einer moderat positiven Leistungs- und Umsatzentwicklung sowie einer Steigerung der EBIT-Marge" aus. Unverändert bleibt das langfristige Ziel einer EBIT-Marge von 3,5 Prozent bis 4,0 Prozent bis 2030. 2025 wies die Porr eine EBIT-Marge von 3,1 Prozent aus.
kre/ivn
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