Neue Vergütungsregeln für die OMV-Vorstände geplant / Jahresbonus zur Gänze in bar - Haltepflicht von OMV-Aktien vereinheitlicht
Bei der OMV soll künftig die Vergütung der Vorstände neu geregelt und damit vereinfacht werden. Der neue Vergütungsplan sieht für die Manager - etwa beim Jahresbonus oder beim verpflichtenden Aktienbesitz - Erleichterungen, aber auch Erschwernisse vor. Die neue Regelung soll bei der Hauptversammlung am Mittwoch von den Aktionären abgesegnet werden und bereits heuer gelten, wie aus den Unterlagen für die Hauptversammlung hervorgeht.
Bisher erhielten die Vorstandsmitglieder zumindest ein Drittel des Jahresbonus in Aktien zugeteilt und mussten diese zumindest drei Jahre behalten. Künftig soll der Bonus zur Gänze in bar ausbezahlt werden, so der Plan.
Die Vergütung in Aktien erfolgt nur noch über ein mehrjähriges Programm. Bei den Vorstandsmitgliedern wird auch die Pflicht zum Halten von OMV-Aktien auf ein Jahresgrundgehalt vereinheitlicht. Vorstandsvorsitzende mussten bisher Aktien im Wert von zwei Jahresgehältern haben. Gestrichen werden soll aber die sogenannte Change-of-Control-Klausel. Diese sieht bei einem Eigentümerwechsel eine raschere Auszahlung von Boni vor. Das neue Vergütungssystem soll heuer in Kraft treten.
fel/kre
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