Aktien Europa: Verluste - Ferrari unter Druck
Nach den Gewinnen zu Wochenbeginn haben die europäischen Aktienmärkte am Dienstag einen Dämpfer erhalten. US-Militärschlägen gegen den Iran hielten Marktteilnehmer zur Vorsicht an. Das US-Militär hatte trotz Waffenruhe Raketenstellungen angegriffen sowie im Bereich der Straße von Hormus Boote attackiert, die Minen in der Meerenge verlegen wollten. "Die Situation im Nahen Osten bleibt fragil und färbt über die Erdölpreise auf die Handelsaktivitäten an Europas Börsen ab", stellte Andreas Lipkow, Marktanalyst bei CMC Markets, fest.
Der EuroStoxx 50
Nach Ansicht von Lipkow bleibt die Höhe des Ölpreises der Dreh- und Angelpunkt. "Die runde Marke von 100 US-Dollar bei der Nordseesorte Brent dürfte auch darüber entscheiden, welche Richtung die Aktienkurse in den kommenden Tagen und Wochen nehmen", prognostizierte Lipkow. "Notierungen oberhalb signalisieren anhaltende Inflationsgefahren, Kurse unterhalb könnten eine Entspannung in der gesamten Preisentwicklung von Gütern und Dienstleistungen einleiten."
Stärkster Sektor waren die Rohstoffwerte. "Höhere Edel- und
Basismetallpreise lassen auch die Aktienkurse von Anglo American
Gefragt waren auch die Versorger. Hier zogen Iberdrola
Am anderen Ende der Kurstabelle lagen die Autowerte. Hier fielen
Ferrari mit sechs Prozent Abschlag auf. Die Aktie reagierte damit
auf die Vorstellung des ersten reinen Elektrofahrzeugs. Grund war
das Design des 550.000 Euro teuren Wagens, wie Pierre-Olivier Essig,
Leiter Research beim Analyseanbieter AIR Research, betonte.
Chinesische und japanische Sportwagen sähen ähnlich aus, kosteten
aber nur einen Bruchteil. Der Wagen wirke wie eine Mischung aus
Honda
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 CH0009980894
AXC0099 2026-05-26/12:11
Relevante Links: Tesla Inc., Honda Motor Co. Ltd., Anglo American plc, IBERDROLA S.A., Rio Tinto plc