APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Pakistan geht von baldigen Iran-Verhandlungen aus
Washington/Teheran - Im Bemühen um ein Ende des Iran-Kriegs könnte nach Angaben des Vermittlers Pakistan dort bald eine weitere Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran stattfinden. "Pakistan wird seine Friedensbemühungen mit größter Ernsthaftigkeit fortsetzen und wir hoffen, sehr bald Gastgeber der nächsten Gesprächsrunde zu sein", postete Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif am Sonntag auf X. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, eine Einigung sei "weitgehend ausgehandelt".
Nach Schüssen in der Nähe des Weißen Hauses: Schütze tot
Washington - Nach Schüssen in der Nähe des Weißen Hauses in Washington haben US-Medien den Tod des mutmaßlichen Schützen gemeldet. Nachdem der Mann das Feuer auf Beamte des für den Schutz des US-Präsidenten zuständigen Secret Service eröffnet habe, sei er durch Schüsse tödlich verletzt worden, zitierten US-Medien am Samstag (Ortszeit) aus einer Mitteilung des Secret Service. US-Präsident Donald Trump war während des Vorfalls im Weißen Haus, sein Amtssitz wurde großräumig abgeriegelt.
Goldene Palme für "Fjord" von Regisseur Cristian Mungiu
Cannes/Berlin - Die Goldene Palme der Filmfestspiele Cannes geht heuer an den rumänischen Regisseur Cristian Mungiu für seinen Film "Fjord". Das gab die Jury am Samstagabend bekannt. Der Film setzte sich gegen 21 andere Wettbewerbsfilme durch. Für Mungiu ist es bereits die zweite Goldene Palme. 2007 hatte sein Film "4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage" die Auszeichnung erhalten. Keine Ehrungen gab es indes für den österreichischen Wettbewerbsbeitrag "Gentle Monster" von Marie Kreutzer.
RH-Chefin Kraker findet Budgetsparpläne "knapp bemessen"
Wien - Rechnungshofpräsidentin Margit Kraker findet das geplante Einsparungsvolumen von 2,5 Mrd. Euro im nächsten Doppelbudget "wahrscheinlich sehr knapp bemessen" und vermisst den Blick auf die langfristige Entwicklung ab 2029 . "Das funktioniert nicht mit dem ewigen Fortschreiben. Auch Kürzungen von Investitionen sind ja schwierig, denn irgendwann fehlen sie", sagte sie am Samstag im Ö1-"Mittagsjournal". Beim Unibudget stimmte sie nicht in die Forderung nach mehr Geld ein.
Meere steigen vor allem durch Ausdehnung wärmeren Wassers an
Peking - Der Anstieg des Meeresspiegels während der vergangenen Jahrzehnte geht laut einer Studie zu einem Großteil auf die Ausdehnung des Wassers infolge der Erwärmung zurück. Im Zeitraum 1960 bis 2023 diese wärmebedingte Ausdehnung für 43 Prozent des Anstiegs verantwortlich, wie chinesische Forscher berichten. Das Wasser schmelzender Gebirgsgletscher trug 27 Prozent zu den steigenden Pegelständen bei, die schmelzenden Eismassen in Grönland 15 Prozent und in der Antarktis 12 Prozent.
Zypern wählt ein neues Parlament
Nikosia - In der kleinen EU-Inselrepublik Zypern wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Umfragen deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der konservativen Demokratischen Gesamtbewegung (DISY) und der linken Aufbaupartei des Werktätigen Volkes (AKEL) hin. Laut Innenministerium werben 17 Parteien um die Stimmen von rund 569.000 Wahlberechtigten.
Ballistische Raketenattacke auf Kiew - Starke Explosionen
Kiew (Kyjiw) - Kurz nach der Warnung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor einem schweren russischen Luftangriff ist Kiew von heftigem Beschuss erschüttert worden. Wie AFP-Journalisten berichteten, ereigneten sich in der Nacht auf Sonntag nach der Ausrufung eines Luftalarms durch die Behörden heftige Explosionen. Der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Vitali Klitschko, berichtete von einem Toten und drei Verletzten. Außerdem seien mehrere Wohnhäuser beschädigt worden.
Mehr als 200 mutmaßliche Ebola-Tote im Ostkongo gemeldet
Kinshasa/Bunia/Kampala - Bei dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo steigen die Fallzahlen weiter an. Nach Angaben der kongolesischen Regierung wurden seit Beginn des Ausbruchs 867 Verdachtsfälle gemeldet, von denen 204 Erkrankte verstorben sind. Das sind mehr als 100 Infektionen und gut 30 Todesfälle mehr als noch am Vortag bekannt waren. Im Labor wurden 91 Infektionen bestätigt, darunter zehn mit tödlichem Verlauf. Die WHO geht davon aus, dass die Zahl deutlich höher liegt.
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red