Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Kursgewinnen / Erholung setzt sich fort
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Freitagnachmittag mit Kursgewinnen gezeigt. Sie knüpften damit an ihre jüngste Erholung an. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe fiel im Gegenzug um 6 Basispunkte auf 3,28 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 25 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,23 Prozent auf 125,47 Punkte.
Für positive Impulse sorgte eine leichte Entspannung am Ölmarkt. Aus den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gab es weiterhin keinen Durchbruch zu vermelden, gleichzeitig blieben auch negative Meldungen vom Persischen Golf aus.
Die Hoffnung auf einen Durchbruch bei den Nahost-Gesprächen würde vor dem Wochenende stützen, schrieb Erik Liem, Rates Strategist bei der Commerzbank, in der Früh. "Allerdings sind Rücksetzer zu erwarten, da die meisten konstruktiven Äußerungen von US-Seiten kommen, während sich der Iran womöglich in einer besseren Verhandlungsposition sieht", warnt der Experte.
Konjunkturseitig brachte das ifo-Geschäftsklima für Deutschland mit einer überraschenden Stimmungsaufhellung gute Nachrichten. Ökonom Marc Schattenberg von der Deutschen Bank sprach von einer willkommenen Stabilisierung auf niedrigem Niveau.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,62 2,66 -0,04 0 5 Jahre 2,87 2,92 -0,05 13 10 Jahre 3,28 3,34 -0,06 25 30 Jahre 3,84 3,89 -0,05 27
spa/ste