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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Kursgewinnen / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe um 4 Basispunkte auf 3,40 Prozent gefallen

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Mittwochnachmittag mit Kursgewinnen gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um 4 Basispunkte auf 3,40 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 25 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,27 Prozent auf 124,26 Punkte.

Marktbeobachter verwiesen auf die im Verlauf klar gesunkenen Rohölpreise. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli sank um mehr als vier Prozent. Damit wurden die Inflationssorgen leicht geschmälert.

Am Vormittag richtete sich der Fokus der Marktteilnehmer laut der Helaba auf Inflationszahlen aus der Eurozone. Mit dem jüngsten Ölpreisschub im Zuge des Iran-Krieges hat die Inflation in der Eurozone weiter deutlich zugelegt. Im April stiegen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 3,0 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit wurde eine erste Schätzung wie von Volkswirten erwartet bestätigt. Im März hatte die Inflationsrate bei 2,6 Prozent gelegen. Die EZB strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,71   2,73       -0,02                       -1
5 Jahre     2,97   2,99       -0,02                       12
10 Jahre    3,40   3,43       -0,04                       25
30 Jahre    3,95   3,99       -0,04                       28

ste/spa

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