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Großbritannien: Verbraucherpreise steigen nicht so stark wie erwartet

In Großbritannien hat sich die Inflation im April überraschend stark abgekühlt. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich um 2,8 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte. Im Vormonat hatte die Jahresrate noch bei 3,3 Prozent gelegen. Analysten hatten im April mit einer jährlichen Inflationsrate von 3,0 Prozent gerechnet. Experten gehen aber davon aus, dass der Rückgang der Teuerungsrate nur von kurzer Dauer ist und die Preise im Jahresverlauf wegen der stark gestiegenen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs wieder anziehen. Im April haben sich unter anderem Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Preisanstiegs positiv ausgewirkt./zb/stk

AXC0078 2026-05-20/08:38

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