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Devisen (Früh) - Euro gibt leicht nach / Euro bei 1,1634 US-Dollar - Druck könnte weiter von der Krise im Nahen Osten kommen

Der Eurokurs hat am Dienstag eine leichte Abwärtsbewegung gezeigt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostet im Frühhandel 1,1634 US-Dollar und damit 0,20 Prozent weniger als am Vorabend. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank zu Wochenbeginn auf 1,1648 Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,8585 Euro gekostet.

Druck könnte weiter von der Krise im Nahen Osten kommen. Zwischen den USA und dem Iran steht die nächste Eskalationsstufe an. US-Präsident Donald Trump hat einen für heute geplanten Angriff auf den Iran abgesagt. Er sei von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten darum gebeten worden, sagte Trump. Das US-Militär bleibe in voller Kampfbereitschaft, für den Fall, dass kein akzeptables Abkommen mit dem Iran erzielt werde, so Trump weiter.

Gestern notierte der Euro zwischenzeitlich bei 1,1608 US-Dollar. "Er konnte dann nur mit Mühen die 55-Tagelinie (1,1646) wieder zurückerobern", analysieren die Experten der Helaba die Lage. Das Bild der quantitativen Indikatoren sei gleichwohl getrübt. Anhaltende Kursverluste sollten ins Kalkül gezogen werden. In diesem Fall finde sich eine weitere Haltemarke bei 1,1578 (Retracement) und darunter käme das Tief bei 1,1505 in Reichweite. Widerstände finden sich laut Helaba an den gleitenden Durchschnitten in der Zone, die bis 1,1709 (21-Tagelinie) reicht.

moe/ger

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