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Devisen: Euro legt zu - Hoffnung auch Annäherung zwischen Iran und den USA

Der Kurs des Euro hat am Montag zugelegt. Am Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1645 US-Dollar. Am Morgen hatte der Euro knapp über 1,16 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1648 (Freitag: 1,1628) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8585 (0,8599) Euro.

Die am Nachmittag gesunkenen Ölpreise stützten den Euro etwas. Belastet wurden diese durch Spekulationen auf eine Annäherung zwischen dem Iran und den USA. Ein iranisches Medienunternehmen berichtete, die Vereinigten Staaten hätten eine vorübergehende Aussetzung der Sanktionen gegen das iranische Öl vorgeschlagen. Dies war eine zentrale Forderung Teherans für die Zustimmung zu einem Friedensabkommen und die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Es gibt allerdings noch keine Bestätigung durch die US-Regierung.

Zu Handelsbeginn war der Euro noch gefallen. Am Sonntagabend hatte US-Präsident Donald Trump mit einer Wiederaufnahme des Kriegs gegen den Iran gedroht. Der US-Verbündete Israel stellt sich bereits auf einen möglichen Neubeginn der gemeinsamen Angriffe im Iran ein.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87020 (0,87050) britische Pfund, 184,93 (184,36) japanische Yen und 0,9144 (0,9144) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.557 Dollar. Das waren 17 Dollar mehr als am Freitag./jsl/he

 ISIN  EU0009652759

AXC0187 2026-05-18/16:37

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