Aktien Europa: Erneute Verluste zu Wochenbeginn - Nahost-Sorgen belasten
Europas Aktienmärkte haben zu Wochenbeginn erneut überwiegend Verluste hinnehmen müssen. Damit knüpften die Börsen an den schwachen Vorwochenschluss an. Getrübt wird die Stimmung weiterhin vom Anstieg der Ölpreise. Bei den Anlegern schürte dies Inflationsängste. Hinzu kamen Sorge vor einer erneuten Eskalation im Iran-Krieg.
Denn hier hat sich der Ton zwischen den USA und dem Iran wieder verschärft. Am Sonntagabend hatte US-Präsident Donald Trump mit einer Wiederaufnahme des Kriegs gegen den Iran gedroht, sollt es nicht zu einer Einigung kommen. "Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben", schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Der US-Verbündete Israel stellt sich auf einen möglichen Neubeginn der Angriffe im Iran ein.
Vor diesem Hintergrund sank der EuroStoxx 50
Unter Abgabedruck standen vor allen die von der Konjunktur und den Energiepreisen abhängigen Sektoren. So gaben Automobil- und der Bauwerte deutlich nach. Auch Reisewerte wurden verkauft.
Ryanair
Von den hohen Energiepreisen profitierten indessen erneut Öl- und
Gaswerte. Eni
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 CH0009980894
AXC0106 2026-05-18/11:54
Relevante Links: BP plc, Wizz Air Holdings plc, easyJet plc, Eni S.p.A., Ryanair Holdings plc, TotalEnergies SE