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Bulgarien gewinnt überraschend den ESC in Wien
Wien - Das war kein Sieg mit Ansage, sondern ein Durchstart aus dem Windschatten, den Bulgariens ESC-Vertreterin Dara Samstagnacht in Wien beim 70. Eurovision Song Contest hinlegte. Lange Zeit war die 27-jährige Sängerin mit ihrem Partystampfer "Bangaranga" unter ferner liefen beim größten Musikbewerb der Welt gereiht worden - bis zum Juryfinale am Freitag. Ab diesem Zeitpunkt setzte die Künstlerin auch bei den Wettbüros an, das Feld von hinten aufzurollen.
Hunderte demonstrierten gegen ESC-Teilnahme von Israel
Wien - Während in der Wiener Stadthalle die letzten Vorbereitungen auf das Finale des 70. Eurovision Song Contests liefen, hat am Samstagnachmittag eine Großdemonstration mit Hunderten von Teilnehmern unter dem Motto "Keine Bühne für den Völkermord" gegen die Teilnahme von Israel beim ESC stattgefunden. Eine genaue Zahl der Protestierenden lag nicht vor, da die Polizei keine offizielle Zählung mehr kommuniziert.
WHO ruft wegen Ebola in DR Kongo und Uganda Alarm aus
Genf - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. Mit diesem Schritt will die UN-Behörde in Genf unter anderem Nachbarländer in erhöhte Alarmbereitschaft versetzen und die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft mobilisieren. Es handle sich jedoch um keinen Pandemie-Alarm, stellte die WHO klar.
Ein Drittel der Kinder besucht eine Ganztagsschule
Wien - In Österreich gehen immer noch die meisten Kinder in eine Halbtagsschule. In diesem Schuljahr haben an Pflichtschulen (v.a. Volks- und Mittelschule) und AHS-Unterstufen 33,7 Prozent einen Standort mit ganztägigem Angebot besucht. Nur 8,1 Prozent waren dabei an einer "echten" Ganztagsschule angemeldet, in der sich Unterricht mit Lern- und Freizeit abwechselt, zeigt die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Grünen durch Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS).
"Beispiellos": Londons Polizei im Großeinsatz zu Mega-Demos
London - Mindestens 80.000 Menschen sind am Samstag mit zwei verschiedenen Demonstrationen durch die Londoner Innenstadt gezogen. Ein Protestzug richtete sich gegen Einwanderer, während auf dem anderen Unterstützung für Palästinenser ausgedrückt wurde. Die Londoner Polizei bot 4.000 Beamte auf und sprach vom größten Einsatz zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung seit Jahren. Die Polizei nahm 43 Personen fest, es kam auch zu einigen Angriffen auf Polizisten.
Italien - Auto fuhr in Menschenmenge in Modena - 8 Verletzte
Modena - In der Altstadt der norditalienischen Stadt Modena ist am Samstag ein Auto in eine Gruppe von Fußgängern hineingefahren. Acht Menschen seien verletzt worden, davon vier schwer, zitierte die italienische Nachrichtenagentur Ansa den Bürgermeister der Stadt, Massimo Mezzetti. Zu den Verletzten zählen laut Medienangaben eine deutsche und eine polnische Touristin. Der Fahrer, ein 31-Jähriger italienischer Staatsbürger, sei festgenommen worden. Es bestehe keine weitere Gefahr.
Mutmaßlicher Finanzier des Ruanda-Genozids in Haft gestorben
Den Haag/Kigali - Ein mutmaßlicher Drahtzieher des Völkermordes in Ruanda ist nach Angaben eines UN-Gerichts während seiner Haft im niederländischen Den Haag im Alter von 93 Jahren in einem Krankenhaus gestorben. Félicien Kabuga war beschuldigt, einer der Hauptverantwortlichen des Blutvergießens zu sein, bei dem 1994 mindestens 800.000 Menschen getötet wurden. Eine Untersuchung zu den Umständen von Kabugas Tod sei eingeleitet worden, hieß es am Samstagabend.
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red