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Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit Abgaben erwartet / Steigende Ölpreise belasten

Der Wiener Aktienmarkt dürfte seine jüngsten Erholungsgewinne am Freitag bereits wieder abgeben. Banken indizierten den ATX rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn bei 5.845 Punkten und damit 1,3 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortages. Abschläge in ähnlichem Ausmaß wies vorbörslich auch das europäische Umfeld auf. Steigende Ölpreise belasteten die Börsen zum Wochenausklang.

Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf Aussagen des US-Präsidenten Trump, die den Schwung aus den Märkten genommen hätten. Trump sagte gegenüber dem Sender Fox News, die USA bräuchten die Straße von Hormuz "überhaupt nicht" offen. Keine greifbaren Ergebnisse gibt es bisher auch aus dem US-Staatsbesuch in China. Stephen Innes von SPI Asset Management zufolge werden die Vorschusslorbeeren des Treffens zwischen den Präsidenten Chinas und der USA nun wieder eingesammelt. Es habe die Lage vielleicht etwas entspannt, aber die "strukturelle Rivalität" sei ungebrochen.

Unternehmensseitig blieb die Meldungslage vor dem Wochenende ruhig.

Am Donnerstag hatte der ATX um 0,60 Prozent höher bei 5.921,80 Punkten geschlossen.

Die größten Kursgewinner im prime market am Donnerstag:

Austriacard +18,69% 9,59 Euro 
Rosenbauer  +4,18%  59,80 Euro
FACC        +4,03%  14,44 Euro

Die größten Kursverlierer im prime market am Donnerstag:

Porr              -4,09% 36,35 Euro
Kapsch TrafficCom -2,81% 5,54 Euro 
Strabag           -1,40% 91,40 Euro

spa/ger

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