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Devisen: Euro rutscht zum US-Dollar etwas weiter ab

Der Euro hat am Donnerstag im US-Handel etwas weiter nachgegeben. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1677 Dollar. Im frühen europäischen Geschäft hatte der Euro noch über 1,17 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1702 (Mittwoch: 1,1715) Dollar fest.

Im Fokus stand weiterhin der Besuch des US-Präsidenten bei Chinas Staats- und Parteichef. Xi Jinping warnte im Gespräch mit Trump auch vor einem Konflikt um Taiwan. Sollte die Frage schlecht gehandhabt werden, käme es zu Spannungen oder sogar Konflikten zwischen beiden Ländern, sagte er nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua in Peking. Das Weiße Haus teilte zu dem Treffen mit, beide Seiten seien sich einig, dass die Meerenge von Hormus für den Transport von Energie offen bleiben müsse.

Die in den USA veröffentlichten Konjunkturdaten spielten am Markt kaum eine Rolle. So waren die Einzelhandelsumsätze im April im Rahmen der Erwartungen gestiegen. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung legten zwar etwas stärker zu als prognostiziert, blieben allerdings auf einem niedrigen Niveau./la/he

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AXC0186 2026-05-14/21:31

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