Österreichische Staatsanleihen legen im Späthandel zu / Trumps China-Besuch und Nahost im Fokus
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Donnerstagnachmittag mit Kursgewinnen gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um 6 Basispunkte auf 3,32 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 27 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,33 Prozent auf 125,26 Punkte.
Insgesamt verlief der Handel am Feiertag ruhig und ohne größere Impulse. Mangels wichtiger Konjunkturdaten aus der Eurozone dominierte die internationale Politik das Geschehen. Im Fokus steht etwa der Besuch US-Präsidenten Donald Trump in China. Neuigkeiten zur Entwicklung im Nahen Osten hatten zumindest mit Blick auf den Ölpreis kaum Einfluss auf das Marktgeschehen. Medienberichten zufolge ließ der Iran mehrere Schiffe durch die Straße von Hormuz passieren.
Die am Nachmittag in den USA veröffentlichten Konjunkturdaten spielten am Markt kaum eine Rolle. Die Einzelhandelsumsätze sind im April im Rahmen der Erwartungen gestiegen. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stiegen etwas stärker als prognostiziert, blieben allerdings auf einem niedrigen Niveau.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,65 2,70 -0,05 0 5 Jahre 2,89 2,95 -0,06 13 10 Jahre 3,32 3,37 -0,06 27 30 Jahre 3,88 3,92 -0,04 30
spa/sto