Der Anlagenbauer Dürr
setzt nach einem schwächer als erwartet ausgefallenen
ersten Quartal auf Besserung in den Folgeperioden. Der Umsatz blieb
mit 940 Millionen Euro 7 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum, wie
das SDax-Unternehmen am Dienstag in
Bietigheim-Bissingen mitteilte. Auch der Auftragseingang ging mit
einem Minus von 11 Prozent auf 957 Millionen Euro zurück. Trotz der
wirtschaftlichen Verwerfungen infolge des Nahost-Kriegs sei das
solide, hieß es vom Unternehmen. Das um Sondereffekte bereinigte
Ergebnis vor Zinsen und Steuern blieb mit 39,1 Millionen Euro fast
auf Vorjahresniveau, fiel aber ebenso wie Aufträge und Erlös
schwächer aus als von Analysten gedacht. Wegen der Aussicht auf eine
beschleunigte Umsatzentwicklung in den Folgequartalen bestätigte das
Management die Jahresprognose./men/stk