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Katar ermahnt Kriegsparteien: Verhandlungen als Chance für Frieden

Nach den jüngsten militärischen Konfrontationen zwischen den USA und dem Iran ruft Katar alle Kriegsparteien auf, sich auf Vermittlungsbemühungen einzulassen. Das habe Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani bei einem Treffen mit US-Vizepräsident JD Vance in Washington betont, wie das katarische Außenministerium auf der Plattform X mitteilte. Die Verhandlungen könnten zu einem umfassenden Abkommen für dauerhaften Frieden in der Region führen, hieß es weiter.

Am Donnerstag hatten sich der Iran und die USA trotz einer Waffenruhe gegenseitig angegriffen. Pakistan gilt im Iran-Krieg als offizieller Vermittler, Katar agiert eher im Hintergrund. Vertreter Katars seien ein wichtiger inoffizieller Kanal zwischen den USA und dem Iran in den diplomatischen Bemühungen für eine Vereinbarung zur Beendigung des Kriegs, berichtete das US-Nachrichtenportal Axios. Die Kataris nutzen demnach auch ihre Kontakte zu ranghohen Generälen der Islamischen Revolutionsgarden.

Washington wartet auf iranische Reaktion

In der katarischen Mitteilung hieß es weiter, beide Seiten hätten die pakistanischen Vermittlungsbemühungen erörtert, die auf eine Deeskalation der Spannungen abzielten. Aktuell wartet das Weiße Haus auf eine Reaktion des Irans auf eine vorgeschlagene Absichtserklärung. Deren Ziel ist es unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden. Diskutiert werden Medienberichten zufolge auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Straße von Hormus. Zudem soll eine Grundlage für Verhandlungen über Irans umstrittenes Atomprogramm geschaffen werden. Irans Regierung hatte am Donnerstag mitgeteilt, man prüfe einen Vorschlag aus den USA./hme/DP/zb

AXC0013 2026-05-09/06:45

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