ROUNDUP: Künstliche Intelligenz beflügelt Softwarefirma GFT - Aktie hebt ab
Der Softwareanbieter GFT Technologies
Die GFT-Aktie gewann bis zur Mittagszeit 9,2 Prozent auf 20,75 Euro
und war damit einer der Spitzenreiter im Kleinwerte-Index SDax
Im Zentrum von GFTs Wachstumsstrategie steht die Plattform "Wynxx Agentic AI", die das Unternehmen bei immer mehr Firmenkunden zum Laufen bringt. Von Ende Dezember bis Ende März 2026 wuchs die Zahl von 92 auf 105 Kunden. Inzwischen ist die Software in elf Ländern im Einsatz. Der gesamte von Wynxx beeinflusste Vertragswert überstieg im ersten Quartal 2026 den Angaben zufolge die Marke von 104 Millionen Euro.
Unterdessen sieht GFT-Chef Santos das Unternehmen in diesem Jahr auf Kurs zu einem Umsatzanstieg auf 930 Millionen Euro. Der bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) soll 71 Millionen Euro erreichen, der Vorsteuergewinn soll auf 56 Millionen Euro klettern.
Im ersten Quartal steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um drei Prozent auf 229,5 Millionen Euro. Der bereinigte operative Gewinn wuchs um sieben Prozent auf gut 16 Millionen Euro. Unter dem Strich legte der Überschuss um gut ein Fünftel auf 8,6 Millionen Euro zu.
Dabei profitierte GFT nach eigenen Angaben weiter von der starken Nachfrage nach einer Modernisierung der Software von Unternehmen und der Verlagerung von Daten und Prozessen in die Cloud. Im Bereich Industrie und Sonstige stieg der Umsatz um 15 Prozent im Geschäft mit Versicherungen um 6 Prozent und im Bankbereich lediglich um 1 Prozent.
Während der Erlös in der Geschäftsregion Amerika und Asien-Pazifik dank starker Geschäfte in Brasilien und Kolumbien um zwölf Prozent wuchs, ging er in Europa um 4 Prozent zurück. In Deutschland betrug der Rückgang sogar 10 Prozent./stw/mne/mis
ISIN DE0005800601
AXC0206 2026-05-07/12:27
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