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70 Prozent sorgen sich um eigene finanzielle Lage im Alter

Rund 70 Prozent der Bundesbürger vor dem Renteneintritt sorgen sich nach einer neuen Umfrage um ihre eigene finanzielle Lage im Alter. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen sind 75 Prozent deshalb eher oder sehr besorgt, wie die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab, die von Lichtblick Seniorenhilfe in Auftrag gegeben wurde und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Auftraggeber ist ein Verein gegen Altersarmut.

Auch in den Altersgruppen bis 69 geben jeweils über 70 Prozent der Befragten an, solche Sorgen zu haben. In der Altersgruppe 70plus sind nur 55 Prozent entsprechend Ihrer momentanen Situation finanziell besorgt.

88 Prozent der Befragten halten Altersarmut generell für ein großes Problem in Deutschland. 92 Prozent gehen davon aus, dass sie in den kommenden zehn Jahren häufiger vorkommen wird als heute. 73 Prozent der Bundesbürger halten mindestens 1.500 Euro netto im Alter für das Minimum, um im Rentenalter den Lebensunterhalt zu bestreiten. 73 Prozent lehnen eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters ab.

Die Bundesregierung will ab Sommer eine große Rentenreform vorbereiten, die die Rente trotz des Übertritts von immer mehr Babyboomern ins Rentenalter absichern soll.

YouGov hat von 10. bis 13. April 2.178 Personen ab 18 Jahren repräsentativ befragt./bw/DP/zb

AXC0021 2026-05-07/05:47

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