Flughäfen: Weniger Passagiere wegen Krieg und Streiks
An den deutschen Flughäfen sind im
April deutlich weniger Passagiere abgefertigt worden als ein Jahr
zuvor. Gründe für den Rückgang um 9,2 Prozent auf rund 16,7
Millionen Reisende waren der Nahostkrieg und Crew-Streiks bei der
Lufthansa
Allein die Arbeitskämpfe der Piloten und Flugbegleiter bei der größten deutschen Airline hätten rund eine Million Passagiere gekostet. Flugausfälle wegen der Nahostkrise hätten weitere 400.000 Menschen vom Fliegen abgehalten, heißt es in einer Sonderabfrage. Weitere 250.000 Passagiere fehlen den Flughäfen, weil die Gesellschaften angesichts hoher Kerosinpreise Flüge streichen. Dieser Trend werde in den kommenden Monaten anhalten.
Deutschland sei von den externen Schocks besonders hart betroffen, sagt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. "Zu den globalen Krisen kommen hausgemachte Belastungen eines Hochsteuerstandorts hinzu. Afrapoirlines reagieren konsequent - mit Angebotskürzungen und Streckenstreichungen."
Er forderte die Bundesregierung auf, Airlines und Flughäfen zu entlasten. "Kurzfristig braucht es die sofortige Aussetzung der Luftverkehrsteuer, mittelfristig zumindest eine Halbierung."/ceb/DP/zb
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